Pressekonferenz im Niedersächsischen Landtag

© Niedersächsischer Landtag

Heute hatten wir die große Ehre unser Projekt „WahlPreis 2013“ im Niedersächsischen Landtag gemeinsam mit unseren Botschaftern Bernd Busemann und Prof. Dr. Lothar Probst den Mitgliedern der Landespressekonferenz vorzustellen. An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an Bernd Busemann für die Ermöglichung dieser tollen Gelegenheit und die Unterstützung! Auch möchten wir uns bei Prof. Dr. Lothar Probst bedanken, der unser Projekt seit seinem Start begleitet. Nachfolgend findet ihr die Pressemitteilung des Niedersächsischen Landtages anlässlich der Pressekonferenz:

 

WahlPreis 2013 und Wahlaufruf des Landtagspräsidenten Bernd Busemann zur Bundestagswahl 2013

Landtagspräsident Bernd Busemann ist die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Demokratie besonders wichtig. Er hat daher unter anderem die Veranstaltungsreihe PARLAMENTSLEBEN ins Leben gerufen. Mit der Veranstaltungsreihe soll zum Ausdruck gebracht werden, dass der Landtag mitten im Leben der Menschen steht. Er möchte damit die Bürgerinnen und Bürger in den Landtag holen und ihnen zeigen, wie wichtig die Arbeit des Landesparlaments ist.

Eine aktive Teilnahme an der Demokratie setzt voraus, dass die Wahlberechtigten von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen.

Landtagspräsident Busemann unterstützt mit besonderer Freude als Botschafter das Projekt „WahlPreis 2013“. Hinter dem Projekt stehen drei Studenten der Politikwissenschaft aus Bremen. Mit „WahlPreis 2013“ wollen die Studenten einen überparteilichen Akzent bei der Bundestagswahl 2013 setzen. Mit einem Wettbewerb zwischen den Bremer und niedersächsischen Wahlkreisen um die höchste Wahlbeteiligung wollen sie zu einer aktiven Teilnahme an der Demokratie animieren. 32 Wahlkreise in Niedersachsen und Bremen nehmen an dem Projekt teil. Dem Bremer oder niedersächsischen Wahlkreis mit der höchsten Wahlbeteiligung wird dann im Rahmen einer feierlichen Zeremonie der Titel „Wahlkreis des Jahres 2013“ verliehen. Außerdem wird der Wahlkreis für die nächsten vier Jahre den immer weiter wandernden „WahlPokal“ erhalten.

Landtagspräsident Bernd Busemann wendet sich bei dieser Gelegenheit mit einem Wahlaufruf an die niedersächsischen Wahlberechtigten:

„Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am Sonntag, dem 22. September 2013, wird der 18. Deutsche Bundestag gewählt.

Ich möchte Sie auf diesem Wege sehr herzlich bitten, zur Bundestagswahl zu gehen und von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Stärken Sie unsere Demokratie. Gehen Sie wählen und setzen Sie ein Zeichen für die politische Kultur in unserem Land.

Wählen ist ein demokratisches Grundrecht, von dem alle Wahlberechtigten Gebrauch machen sollen. In einer Demokratie zählt jede Stimme. Nutzen Sie die Wahl als demokratisches Mittel, aktiv am politischen Leben teilzunehmen -lassen Sie bitte diese Chance nicht ungenutzt. Nichtwählen schwächt die Demokratie. Dies kann niemand ernsthaft wollen.

Es gibt zahlreiche Menschen auf dieser Welt, die vieles dafür geben würden, in allgemeinen, unmittelbaren, freien, gleichen und geheimen Wahlen eine parlamentarische Volksvertretung wählen zu können. Das Wahlrecht wird in unserm Land als ganz selbstverständlich angesehen. Doch in vielen Ländern wird den Menschen dieses Grundrecht versagt. Auch in Deutschland haben in der Vergangenheit Menschen ihr Leben riskiert, als sie sich für freie Wahlen einsetzten. Die beiden deutschen Diktaturen des letzten Jahrhunderts zeigen uns, wohin es führen kann, wenn Menschen ihre Meinung nicht frei äußern dürfen: Wahlen sind also keineswegs selbstverständlich.

Ich wende mich insbesondere an diejenigen, die ihre Stimme zum ersten Mal abgeben dürfen: Gerade ihnen gilt meine Bitte, sich an der Wahl zu beteiligen.

Nutzen Sie diese Chance, und überlassen Sie es nicht allein anderen, den Kurs der Bundesrepublik Deutschland für die kommenden Jahre zu bestimmen.

Ihre Stimme kann die entscheidende sein. Mein persönlicher Wunsch ist eine hohe Wahlbeteiligung. Sie können etwas dafür tun!

Ihr Bernd Busemann

Präsident des Niedersächsischen Landtages“

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